Special

tempus.ruhr

Inhalt

tempus.ruhr bringt die Nacht des Ruhrgebiets in die Kuppel des Planetariums.

Die Veranstaltung beststeht aus zwei getrennten, etwa gleich langen Teilen.
Im ersten Teil erfahren die Besucherinnen und Besucher unter dem Sternenhimmel, wie der bekannte Bochumer Kabarettist Jochen Malmsheimer Himmel und Erde, Zeit und Raum und auch den ganz speziellen Himmel über Bochum sieht. Malmsheimer macht sich Gedanken über den Nachthimmel und was wir aus unseren Innenstädten davon noch sehen, reist in Gedanken zur Internationalen Raumstation, wirft aber vor allem einen satirisch-liebevollen Blick auf seine Bochumer Mitbürger. Was würden wohl Aliens von ihnen halten, wenn sie sie aus der Tiefe des Alls beobachten könnten?
Jochen Malmsheimer hat den Text "Zeit sehen, weil Licht dauert" exklusiv für das Planetarium Bochum produziert und gesprochen.

Der reale Himmel über dem Ruhrgebiet ist jedoch vor allem vom faszinierenden Spiel beleuchteter Wolken eher als von den Sternen geprägt. Der Medienkünstler Rocco Helmchen entführt Sie im zweiten Teil in der Zeitraffer - 360° Projektion „tempus.ruhr“ ins nächtliche Ruhrgebiet. Es eröffnen sich neue Blickwinkel auf Orte der Industriekultur, aber auch auf Verkehr, Alltag und Kunst. Die vorgestellten Orte sind vielfältig – Halden, Verkehrswege, historische wie moderne Industrieanlagen, Kultureinrichtungen. Erklärenden Text dazu gibt es nicht – die Originalmusik von Johannes Kraas ist die Begleitung durch die Nacht im „Revier“. Wer sich aber fragt, welche Orte nun besucht wurden, findet im Abspann am Ende der Veranstaltung die Auflösung.

Dieser Teil der Show war erstmalig, mit sehr großem Erfolg, bei der „Extraschicht“ bei uns zu sehen!

Mit freundlicher Unterstützung der Stadtwerke Bochum GmbH.

Programmdauer ca. 60 Minuten.


Idee, Kamera, Schnitt: Rocco Helmchen
Musik, Sounddesign: Johannes Kraas
Produktions- u. Kameraassistenz: Ralf Kordell
Konzeptionelle Mitarbeit: Christian Jäger
Produktionsleitung Planetarium Bochum:
Prof. Dr. Susanne Hüttemeister
Helmut Schüttemeier