Die große Begeisterung für den 250. Geburtstag Caspar David Friedrichs hat die bis heute ungebrochene Faszination für die deutsche Romantik unterstrichen.
Wie Friedrich hatten viele Künstler dieser Epoche einen starken Naturbezug, der insbesondere in einer intensiven künstlerischen Auseinandersetzung mit dem gestirnten Himmel Ausdruck fand.

So entfalten wohl nirgendwo sonst die Worte Eichendorffs, Claudius und Droste-Hülshoffs oder die musikalischen Werke von Schumann, Brahms und Mendelssohn-Bartholdys einen so spürbaren Zauber wie im Sternenrund des Planetariums.

Im aufwendig produzierten Programm „Hymnen an die Nacht“ verschmelzen Musik, Dichtkunst und Bildwelten der Romantik zu einer einzigartigen Reise durch die Nacht, die auch entlang führt an mit modernsten Teleskopen gewonnenen Aufnahmen des Weltalls.

Dabei verwandelt sich die Kuppel des Planetariums in einen Himmelsraum für ein Erlebnis zwischen zeitloser Naturerfahrung, schillerndem Traum und Meditation.

Initiiert wurde das Projekt vom Filmemacher und Autor Rüdiger Sünner, der auch das dem Programm zugrunde liegende lyrische und musikalische Konzept entwickelt hat.