Was wäre das städtische Erscheinungsbild ohne die bunten Hingucker, ohne die Graffiti und großflächigen Murals?
Die illegal gesprühten Graffiti werden eher als verunstaltende Schmiererei empfunden, die kunstvoll gestalteten Murals eher als bereichernde Ästhetik im öffentlichen Raum. Die Kunstform ist jedenfalls verwurzelt mit dem urbanen Lebensgefühl derjenigen, die sie gestalten, und derjenigen, die sie alltäglich wahrnehmen. Auf jeden Fall tragen die kreativen Ausdrucksformen an öffentlichen und privaten Gebäuden wesentlich zum aktuellen urbanen Erscheinungsbild bei.
Am Beispiel der Stadt Bochum ist in der Kuppel vom Planetarium die ganze Bandbreite der Urban Art mit ihren ganz unterschiedlichen Ausprägungen zu sehen: politische Statements, Tags mit ihren stilisierten Buchstaben bis hin zu monumentalen Wandgemälden, die als kreative Aufwertung des Stadtbildes von der Kommune genutzt und gefördert werden. Die 360°-Projektion von Heinrich Brinkmöller-Becker gibt einen fokussierten Blick auf die Details der urbanen Kunst, die im flüchtigen Vorbeigehen nur oberflächlich wahrgenommen wird, deren Ästhetik sich damit nur unzureichend erschließt. Deutlich wird dabei auch der Wandel von der ursprünglichen Subkultur bis zur etablierten und allgemein anerkannten Kunstform.
In Kooperation mit dem Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Dauer ca. 60 Minuten
Eintritt: 15,00 EUR, ermäßigt 12,00 EUR
© Heinrich Brinkmöller-Becker
© Heinrich Brinkmöller-Becker
© Heinrich Brinkmöller-Becker
© Heinrich Brinkmöller-Becker
© Heinrich Brinkmöller-Becker
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