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Stunde Null im Ruhrgebiet

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Auf Einladung des Bochumer Planetariums haben sich 7 Dortmunder Sounddesign-Studierende und zwei Filmstudierende im vergangenen Wintersemester mit dem Thema „Stunde Null“ beschäftigt. Sie haben audiovisuelle Arbeiten erarbeitet, die ganz auf das dynamische 64-Kanal-Tonsystem und die Ganzkuppel-Projektion des Planetariums abgestimmt sind.

Anlässlich des 75. Jahrestags der Kapitulation Deutschlands zum Ende des 2. Weltkriegs sind die Arbeiten multimediale Formen der Reflexion darüber, was die Stunde Null für das Ruhrgebiet, aber eben auch für Deutschland und die Welt bedeutete.

Die Arbeiten der Studierenden zeichnen sich durch ungewöhnliche Themen und experimentelle Lösungsansätze im Umgang mit der dem besonderen Medium „Planetarium“ aus, die zum Eintauchen in Bild- und Klangwelten einladen. 2019 erhielt die Dortmunder/Essener Arbeit „Zeche Zollern“ im Rahmen des renommierten „Full-Dome-Festivals“ in Jena den Student-Award.

Der Abend bildet die Abschlusspräsentation des vierten „Audio-Vision“ Projekts der FH-Dortmund in Kooperation mit dem Institut für Computermusik und elektronische Medien der Folkwang Universität der Künste in Essen in Essen und dem Dortmunder Institut „kiu“.